
| | Autor / Hrsg.: | Michèle Pommé | | Titel: | Ingeborg Bachmann - Elfriede Jelinek: Intertextuelle Schreibstrategien in Malina, Das Buch Franza, Die Klavierspielerin und Die Wand | | Reihen-Titel: | Kunst und Gesellschaft. Studien zur Kultur im 20. und 21. Jahrhundert | | Reihen-Hrsg.: | | | Band: | 6 | | Jahr: | 2009 | | Preis: | | | ISBN: | 978-3-86110-462-9 | | Weitere Angaben: | Broschur, 467 Seiten | | Schlagworte: | Jelinek, Elfriede Intertextualität Bachmann, Ingeborg | | Erscheinungsdatum: | August 2009 | | | | Beschreibung | | Gegenstand des Buches sind die intertextuellen Bezüge auf das psychoanalytische Referenzsystem und auf einzelne Texte aus Mythologie, Philosophie und Literatur. Die textimmanente Interpretation von Bachmanns Todesarten-Texten und Jelineks Klavierspielerin fördert die Funktion der Anspielungen auf den Hysterie-Diskurs zutage.
Dabei kontrastiert die Autorin Bachmanns zwischen Kritik und Affirmation oszillierendes Verhältnis zur Psychoanalyse mit Jelineks im Irigaray'schen Sinne 'hysterischer' Schreibweise. Die Bedeutung der intertextuellen Einzeltextreferenzen in Bachmanns Roman Malina und Jelineks Dramolett Der Tod und das Mädchen V (Die Wand) wird vor dem Hintergrund der utopischen bzw. satirischen Schreibpraxis der Schriftstellerinnen eruiert.
Damit liegt erstmals eine umfassende Interpretation von Jelineks 2002 erschienenem Theatertext vor. Ausgehend von den Ergebnissen der vergleichenden Untersuchung werden Bachmann und Jelinek schließlich mithilfe der Kategorien Moderne-Postmoderne literaturgeschichtlich verortet.
|
|