| Autor / Hrsg.: | Pfeil, Johann Gottlob Benjamin |
| Titel: | Versuch in moralischen Erzählungen - Ausgewählt und mit einem Nachwort hrsg. von Alexander Kosenina |
| Reihen-Titel: | Kleines Archiv des 18. Jahrhunderts |
| Reihen-Hrsg.: | |
| Band: | 45 |
| Jahr: | 2006 |
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| ISBN: | 3-86110-361-3 |
| Weitere Angaben: | 102 Seiten |
| Schlagworte: | Bürgerliches Trauerspiel Empfindsamkeit Achtzehntes Jahrhundert |
| Erscheinungsdatum: | April 2006 |
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| Beschreibung | |
| Johann Gottlob Benjamin Pfeil (1732-1800) ist Mitte des 18. Jahrhunderts an zwei literarischen Innovationen beteiligt: Zusammen mit Lessings "Miß Sara Sampson" (1755) begründet seine Tragödie "Lucie Woodvil" (1757) das neue Genre des bürgerlichen Trauerspiels; und sein "Versuch in moralischen Erzählungen" (1757) führt englische und französische Erzähltraditionen in Deutschland ein. Die ,Botschaft der Tugend' ist dabei wichtiger als Originalität: Pfeil orientiert sich an Richardsons empfindsamen Romanen, an Marmontels moralischen und Voltaires philosophischen Erzählungen; seine eigenen Texte werden ihrerseits von Mercier nachgeahmt oder kopiert. Die meisten der ausgewählten didaktischen Exempla präsentieren sich in orientalischem Gewand und knüpfen damit an eine Mode der "Moralischen Wochenschriften" an, aus denen das Genre allmählich hervorgeht. Dazu gehört auch das Experiment mit literarischen Formen: Neben auktorial erzählten Geschichten begegnet man in der Sammlung Träumen, Selbstgesprächen und Dialogen. |