Aus Anlaß von Johann Karl Wezels 250. Geburtstag am 31. Oktober 1997 versammelt der Band folgende Studien zum Gesamtwerk:
Detlef Kremer: Spätaufklärung als Groteske. Wezels »Tobias Knaut«
Anke Bennholdt-Thomsen / Alfredo Guzzoni: Bad - Bildnis - Bordell. Wezels Umgang mit Liebestopoi in »Tobias Knaut«
Franz Futterknecht: Leser als »prädestinirte Thoren«. Leseridiotismus bei Wezel
Michael Hofmann: Agathons unglücklicher Bruder, Wielands konsequenter Nachfolger. Radikalisierende Zuspitzung aufklärerischer Literaturkonzepte in Wezels »Belphegor«
Jörg Paulus: Kasuistik der Leidenschaft. Schicksal, Charakter und Natur in Wezels »Herrmann und Ulrike«
Gerhard Sauder: Wezels »Wilhelmine Arend, oder die Gefahren der Empfindsamkeit«
Anita Runge: Märchenhafte Anthropologie. Wezels »Kakerlak, oder Geschichte eines Rosenkreuzers aus dem vorigen Jahrhunderte«
Alexander Kosenina: Bücherschlachten in Wezels Gelehrtensatire »Silvans Bibliothek«
Cathrin Blöss: »... in dem großen Maschinenwerke der Welt« Über die Metamorphosen einer Metapher
Michael Schmidt: Die Banalität des Negativen. Wezel als Bearbeiter von Daniel Defoes »Robinson Crusoe«
Christoph Weiß: Comédie (in)humaine. Wezels »Lustspiele«
Jutta Heinz: Erzählen statt Klassifizieren. Wezels Theorie der Empfindungen in seinem »Versuch über die Kenntniß des Menschen«
Thilo Joerger: »Nec temere, nec timide«. Unveröffentlichte Korrespondenz Wezels mit der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
Anneliese Klingenberg: Wezel und die »Neue Bibliothek der schönen Wissenschaften und der freyen Künste«
Cathrin Blöss: Wezel-Bibliographie 1975-1997