Die schulische Integration von Kindern mit besonderem Förderbedarf gewinnt in der bundesdeutschen und internationalen Pädagogik immer mehr an Bedeutung. Eine integrative Förderung von Kindern mit Sprach- und Kommunikationsstörungen in der Schule fordert eine Veränderung der organisatorischen Strukturen, pädagogischen Förderstrategien und Kompetenzprofile heraus. Hierzulande besteht bei vielen SprachpädagogInnen eine erhebliche Verunsicherung in bezug auf diese Aufgabe.
An diesem Problem knüpft die Untersuchung von Birgit Lütje-Klose an: sie will das Erfahrungswissen von ExpertInnen in Deutschland und den USA nutzbar machen. Im Rahmen einer qualitativen ExpertInnenbefragung hat die Autorin deshalb integrationserfahrene SprachpädagogInnen in Deutschland und SprachpathologInnen in den USA interviewt und bei der Arbeit beobachtet.