Der vorliegende Sammelband beschränkt sich nicht auf Untersuchungen des politischen Gebrauchswerts von Literatur, sondern bietet eine Palette von Schnittpunkten, in denen sich Literatur mit politischen Aspekten diversester Art verbindet:
1) Einführung.
2) Maximilian Harden und Lev N. Tolstoj: Kulturkritik im Dienst am Menschen.
3) Paul Zech - Humanist, Sozialutopiker oder Marxist?
4) Anregung, Anlehnung oder Plagiat? Paul Zech als unfreiwilliger Katalysator nationalsozialistischer Propagandakonzeptionen.
5) Aushalten als Gebot der Stunde: Ein unbekannter Brief Stefan Zweigs an Paul Zech.
6) Ein neuentdecktes Zeitdrama zum Deutschen Widerstand: Paul Zechs Die drei Gerechten.
7) Grete Paquins Sozialismus der Tat.
8) Scherz, Satire, Ironie in zeitgeschichtlicher Bedeutung: Eine brisante Politkomödie des Jahres 1919.
9) Bipolare Reaktionen deutscher Schriftsteller zum Ende verlorener Kriege: Paul Zech vs. Fritz Halbach.
10) Im Umfeld einer Zwangssituation: Ein Kassiber Ernst Tollers an Maximilian Harden.
11) Hasan Dewrans Tausend Winde - ein Sturm: Lyrische Intensität auf der Suche nach sozialem Akzept.
12) Von politischer Streitschrift zu literarischer Fälschung: Völkisches Schrifttum unterschiedlicher Intention.
Hans W. Panthel ist Professor für Deutsche Literatur, Sprache und Kultur an der University of Waterloo, Canada.