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Wortatlas für Rheinhessen, Pfalz und Saarpfalz

Wortatlas für Rheinhessen, Pfalz und Saarpfalz
29,80 EUR*
Art.Nr.:10546
lieferbar in 1-3 Werktagen
Autor: Georg Drenda
Titel: Wortatlas für Rheinhessen, Pfalz und Saarpfalz

Reihen-Titel:  
Hrsg.: Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V.  (Link zum Institut)
Band:  
Jahr: 2014
ISBN: 978-3-86110-546-6
Weitere Angaben: Hardcover, 367 Seiten, 140 farbige Karten, Format 240 x 169 mm
Schlagworte:

Dialektgeografie
Rheinhessisch
Mitteldeutsch
Westmitteldeutsch
Deutsche Sprachwissenschaft
Wortkarte
Mundart
Pfälzisch
Saarpfälzisch
Saarländisch

Erscheinungsdatum: Mai 2014
Rezensionen: Zeitschrift für die Geschichte der Saargegend 62 (2014) S. 183-185 (Hubert Kolling); Allgemeine Zeitung (21.02.2015; Lea Deusch); Saarbrücker Zeitung (17.01.2015; Oliver Schwambach); F.A.Z. Rhein-Main-Zeitung (30.12.2014, S. 36, Oliver Koch); Heimatjahrbuch 2015 Landkreis Alzey-Worms, S. 252f. (Wolfgang Arnold); Allgemeine Zeitung Rhein-Main-Presse (16.05.2014, externer Link); Die Rheinpfalz (07.05.2014); SWR Landesschau (externer Link)
 
Beschreibung  

Der mehr als 130 Karten umfassende Wortatlas für Rheinhessen, Pfalz und Saarpfalz hat ein doppeltes Ziel: Er dokumentiert zum einen eine Auswahl von Wörtern in ihrer räumlich-dialektalen Variation. Die Karte weinen etwa zeigt, wie sich die entsprechenden Dialektwörter heile (heulen), greische (kreischen), groine (greinen) usw. im rheinhessisch-(saar)pfälzischen Sprachraum verteilen. Zum anderen kombinieren so genannte Kontrastkarten die aktuellen Erhebungsergebnisse mit den vor rund 80 Jahren vom Pfälzischen Wörterbuch und Südhessischen Wörterbuch ermittelten lexikalischen Arealstrukturen. Die Gegenüberstellung neuer und alter Sprachdaten ermöglicht Aussagen zu Entwicklungstendenzen des dialektalen Wortschatzes.

Neben dem alten, seit Generationen überlieferten Alltagswortschatz mit den Dialektbezeichnungen für den Hahn, die Stachelbeere, das Hühnerauge, die Mehlschwitze usw. berücksichtigt der Atlas auch die dialektale Versprachlichung „moderner“ Gegenstände wie der Fahrradklingel, des Traktors usw.

Jede Karte wird durch einen Kommentar ergänzt, der die belegten Dialektwörter sprachhistorisch-etymologisch erschließt und im Falle der Kontrastkarten die Ergebnisse der Wortentwicklung beschreibt und interpretiert.

Das Werk stellt einen wichtigen wissenschaftlichen Beitrag dar zur Bestandserfassung alter, gerade noch greifbarer Sprachverhältnisse in einer sich rasch wandelnden Dialektlandschaft. Der Atlas ist somit ein wichtiges Dokument der rheinhessischen, pfälzischen sowie saarpfälzischen Heimatgeschichte und -kultur.

Der Autor Georg Drenda studierte Deutsche Philologie, Philosophie und Pädagogik in Mainz und Marburg. Er promovierte mit einer dialektologischen Arbeit. Seit 1982 ist er Dialektforscher am Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz.
 

 



 
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