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Wissenstransfer und Translation

Wissenstransfer und Translation
49,00 EUR*
Art.Nr.:10556
lieferbar in 1-3 Werktagen
Autor / Hrsg.: Gil, Alberto/Kirstein, Robert (Hrsg.)
Titel:

Wissenstransfer und Translation
Zur Breite und Tiefe des Übersetzungsbegriffs

Reihen-Titel: Hermeneutik und Kreativität
Reihen-Hrsg.: Gil, Alberto
Band: 3
Jahr: 2015
ISBN: 978-3-86110-556-5
Weitere Angaben: Hardcover, Klebebindung, 301 Seiten
Schlagworte: Übersetzungswissenschaft
Translatologie
Übersetzungshermeutik
Hermeneutik
Erscheinungsdatum: März 2015
 
Beschreibung  

In einer Zeit, in der die maschinelle und maschinengestützte Übersetzung sich einer rasanten Entwicklung erfreut und gar von einer mittlerweile unentbehrlichen Hilfe zu einem Ersatz des Übersetzers zu avancieren droht, errweist es sich als dringlich, über das Humanum in der Translation zu reflektieren und sich die Pluridimensionalität des Phänomens Translatio Translation vor Augen zu führen. Einige wenige, aber wichtige Ansätze hierfür zu sammeln und zur Diskussion zu stellen ist das Anliegen des dritten Bandes der Reihe Hermeneutik und Kreativität.

Die Beiträge sind in drei Gruppen zusammengefasst, die dem Ziel des Buches Rechnung tragen wollen: 1. die Relation zwischen Übersetzen, Translatio Studii und Sprachvergleich, 2. der Übersetzer zwischen Hermeneutik und Kreativität sowie 3. die Sprache als Instrumentarium der Übersetzung und somit Katalysator einer linguistisch orientierten Translatologie. Übersetzung ist demnach Sprach-, Kultur- und Wissenstransfer. Diese Ebenen der Kultur im weiteren Sinne und ihre Inhalte sind vielfältig, aber durch die menschliche Kreativität in ihrer Gesamtheit erfassbar. Die ausgewählten Fragestellungen gehen auf Themen zurück, mit denen sich die Autoren – in der Mehrzahl junge Translatologen, Historiker und Philologen – z.Zt. im Hinblick auf größere Forschungsarbeiten beschäftigen. Sie nähren die Hoffnung, dass die Übersetzungswissenschaft ihre anthropologisch-hermeneutische Dimension ausbauen und vertiefen wird.

INHALT

Übersetzen, Translatio Studii und Sprachvergleich

Patrick Poppe (Saarbrücken)
Europa ex translatione? Ideengeschichtliche Überlegungen zu den translatologischen Grundlagen Europas

Robert Kirstein (Tübingen)
Further Languages bei Ovid. Fiktive Mehrsprachigkeit und Fiktionalität

Andreas Abele (Tübingen)
Latein und/oder Deutsch? Zur Wahl der Sprache im geistlichen Spiel des Reformations- und konfessionellen Zeitalters

Rosario Herrero (Saarbrücken)
Vergleichende Analyse deutscher und spanischer Empfehlungsschreiben. Ein Beitrag zur kontrastiven Textologie


Der Übersetzer

Larisa Cercel (Saarbrücken)
Der Übersetzer im Fokus der Übersetzungswissenschaft

Alberto Gil (Saarbrücken)
Translatologisch relevante Beziehungen zwischen Hermeneutik und Kreativität am Beispiel der Übertragungskunst von Rainer Maria Rilke

Hans-Peter Nill (Tübingen)
Friedrich Hölderlins Lucan-Übersetzung aus raumnarratologischer Perspektive

Marco Agnetta (Saarbrücken)
Kriegs- und Gewaltszenarien als Metapher in der theoretischen Auseinandersetzung mit dem Librettoübersetzen

Christian Hild (Saarbrücken)
Huldrych Zwinglis Ußlegen und gründ der Schlußreden oder articklen im Spiegel von Leo Juds lateinischer Übersetzung (1535). Ein Beitrag zur Europäisierung protestantischer Textidentität

Marie-Ann Kühne (Saarbrücken)
Auch in Deutschland herrschet dieser Irrthum noch an vielen Orten.
Zum Einsatz von Paratext in französisch-deutschen Fachübersetzungen des 18. Jahrhunderts


Das sprachliche Instrumentarium der Übersetzung

Michael Schreiber (Mainz/Germersheim)
Quel spectacle majestueux présente dans ce jour la grande nation !
Die Rhetorik der Französischen Revolution in Übersetzungen

Anne Weber (Saarbrücken)
À la recherche du composé perdu.
Überlegungen zu Wortgruppe versus Kompositum bei der Übersetzung aus dem Französischen ins Deutsche




 


 
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