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Liebesgedichte als Wagnis

Liebesgedichte als Wagnis
54,00 EUR*
Art.Nr.:10517
lieferbar in 1-3 Werktagen
Autor / Hrsg.: Hild, Christian
Titel:

Liebesgedichte als Wagnis
Emotionen und generationelle Prozesse in Catulls Lesbiagedichten

Reihen-Titel: Hermeneutik und Kreativität
Reihen-Hrsg.: Gil, Alberto
Band: 2
Jahr: 2013
ISBN: 978-3-86110-517-6
Weitere Angaben: Hardcover, Klebebindung, 385 Seiten
Schlagworte: Klassische Philologie
Catull
Carmina
Emotionen
Erscheinungsdatum: Juli 2013
 
Beschreibung  

 

C. Valerius Catullus (84–54 v. Chr.) verfasste in der Spätphase der römischen Republik 116 Carmina, die neue gesellschaftliche und literarische Ideen propagierten. Eine jener Ideen ist »Lesbia«: In 28 Gedichten wird zwischen jener puella und zwischen dem als amator agierenden lyrischen Ich eine Verbindung inszeniert, die mit dem altrömischen Moralkodex unvereinbar war.
 
Die vorliegende Arbeit untersucht jedes Lesbiagedicht auf die Emotionen Freude, Überraschung, Wut, Ekel, Traurigkeit, Furcht, Scham und Eifersucht / Neid, um neue intratextuelle Bezüge zu erschließen und die literarische Verortung der Carmina als ein Wagnis zu unterstrichen, das in Transgressionen zwischen »Altem« und »Neuen« seinen Ausgang nimmt.
 
Somit eröffnet die Frage, wie Catull seine Stellung innerhalb des soziokulturellen Kontextes der späten Republik in Form von Emotionen seines Ichs gegenüber der puella übersetzt, einen neuen Zugang zu den Carmina über Lesbia, die zum einen auf einem psychologischen und zum anderen auf einem soziologischen Weg interpretiert werden.
 

 



 
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