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Döblins Vision einer Dialektik von Mythos und Moderne

Döblins Vision einer Dialektik von Mythos und Moderne
34,00 EUR*
Art.Nr.:10498
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Autor / Hrsg.: Johanna Büchel
Titel: Döblins Vision einer Dialektik von Mythos und Moderne. Eine interdisziplinäre Studie zu Alfred Döblins Amazonas-Trilogie. Mit einem Vorwort von Thomas Leithäuser
Reihen-Titel: Kunst und Gesellschaft. Studien zur Kultur im 20. und 21. Jahrhundert
Reihen-Hrsg.: Arnd Beise und Jürgen Schutte
Band: 8
Jahr: 2012
ISBN: 978-3-86110-498-8
Weitere Angaben: Broschur, 430 Seiten
Schlagworte: Literaturtheorie
Max Weber
Theodor W. Adorno
Jürgen Habermas
Michel Foucoult
Vilém Flusser
Erscheinungsdatum: Januar 2012
 
Beschreibung  
Sind Künstler Wissenschaftler und sind Wissenschaftler auch Künstler? Gibt es tatsächlich einen Mehrwert der literarischen gegenüber der soziologischen Form und wie kann dieser aussehen? Die Frage nach dem Verhältnis von Wissenschaft und Kunst bildet den Ausgangspunkt und die Motivation für die Untersuchung von Döblins „Amazonas-Trilogie“.
Um diese Frage zu beantworten, bedient sich die vorliegende Arbeit eines der umfassendsten und ambivalentesten Begriffe zeitgenössischer Sozial- und Literaturwissenschaft: des Begriffes der Moderne.
Wegweisende Vordenker der Moderne, wie z.B. Max Weber, Theodor W. Adorno, Jürgen Habermas, Michel Foucault und Vilém Flusser kommen in der Untersuchung ebenso zu Wort wie Vertreter der Postcolonial Studies und des New Historicism.
Döblin weitet mit der Trilogie „Amazonas“ seine Diagnose der Moderne, die bereits in seinen früheren Romanen immer wieder durchscheint, und die sein gesamtes Schaffen prägt, in gewaltiger Weise aus.
Indem er den imagologischen Rahmen vom fünfzehnten Jahrhundert bis in die Gegenwart spannt und neben ethnologischem und historischem Material zahlreiche, stilistisch heterogen wirkende Erzählformen miteinander verknüpft, unternimmt er den groß angelegten Versuch, seine Vision des Phänomens der Moderne literarisch umzusetzen.

 



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