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WAHL OHNE SIEGER

WAHL OHNE SIEGER
18,00 EUR*
Art.Nr.:10391
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Autor / Hrsg.: Moser-Praefcke, Tanja
Titel: WAHL OHNE SIEGER - Das Patt im Saarland nach der Wahl 1975. - Ein Lehrstück des demokratischen Parlamentarismus
Reihen-Titel:  
Reihen-Hrsg.:  
Band:  
Jahr: 2005
ISBN: 978-3-86110-391-2
Weitere Angaben: Broschur, 150 Seiten, 9 Abbildungen
Schlagworte:  
Erscheinungsdatum: September 2005
 
Beschreibung  
Ein Landtag wird gewählt, tritt zusammen und ist fast zwei Jahre lang nicht in der Lage, eine neue Regierung zu bilden. Das bis dahin regierende CDU-Kabinett unter Ministerpräsident Franz-Josef Röder bleibt gemäß der Verfassung bis auf weiteres im Amt, ohne nach der Wahl neu legitimiert worden zu sein.
Ein einzigartiger Vorgang, der das Demokratieverständnis der Wählerinnen und Wähler, der politischen Akteure und Beobachter auf eine harte Probe stellt.

Eine solch lange Phase ohne erfolgreiche Mehrheitsfindung in einem Landtag ist in der Geschichte der Bundesrepublik nach wie vor einzigartig und mutet geradezu wie ein "Skandal" an.

Am 4. Mai 1975 fand in dem damals jüngsten deutschen Bundesland die fünfte Landtagswahl nach der Abstimmung von 1955 statt. Zur Wahl stellten sich fünf Parteien, von denen lediglich die CDU, die SPD und die F.D.P. realistische Chancen auf den Einzug in den Landtag hatten. Aus dem prognostizierten Kopf-an-Kopf-Rennen wurde ein Patt. 25 Abgeordneten der CDU standen 22 der SPD und 3, durch eine Koalitionsaussage im Vorfeld an die Sozialdemokraten gebundene, Mandatsträger der FDP gegenüber.

Die vorliegende Studie beschreibt eine Ausnahmesituation, deren Analyse exemplarische Erkenntnisse über die Regierungsbildung auf Länderebene, das Zusammenspiel und die Wechselwirkungen von landes- und bundespolitischen Faktoren sowie Rolle und Möglichkeiten der Einflussnahme führender Politiker liefert.

Das Patt im Saarland - ein Lehrstück des demokratischen Parlamentarismus, einzigartig in der Geschichte der Bundesrepublik, das über das singuläre Ereignis hinaus Signalwirkung sowohl auf Länder- als auch auf Bundesebene entwickelte.

Historisch und dennoch hochaktuell, wie jüngst die Problematik der Regierungsbildung in Schleswig-Holstein gezeigt hat.


 



 
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