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Universalismus und Partikularismus

Universalismus und Partikularismus
56,00 EUR*
Art.Nr.:10521
lieferbar in 1-3 Werktagen

Autor / Hrsg.: Sebastian D. Schickl
Titel: Universalismus und Partikularismus
Erfahrungsraum, Erwartungshorizont und Territorialdebatten in der diskursiven Praxis der II. Internationale 1889-1917
Reihen-Titel: Mannheimer Historische Forschungen
Reihen-Hrsg.: Annette Kehnel, Klaus-Jürgen Matz, Johannes Paulmann, Erich Pelzer und Peter Steinbach
Band: 34
Jahr: 2012
ISBN: 978-3-86110-521-3
Weitere Angaben: Broschur, 561 Seiten
Schlagworte:

Internationalismus
Raumkonzepte
Erster Weltkrieg
Zeitkonzepte

Erscheinungsdatum: August 2012
 
Beschreibung  

Eine der Größen des ›Internationalismus‹ war zweifelsohne die II. Internationale. Sebastian D. Schickl analysiert die Diskurse um Raum und Zeit innerhalb der II. Internationale zwischen 1889 und 1917. Er geht den Aussagen nach, die innerhalb der II. Internationale zur temporalen und räumlichen Struktur der Welt gemacht wurden. Welche Weltentwürfe und -analysen, Weltstrukturen und Weltordnungsvorstellungen prägten die II. Internationale, veränderten sich diese durch den Ausbruch des Ersten Weltkriegs?

Der Beitrag der II. Internationale in diesem Prozess und die Veränderungen und Verschiebungen durch den Weltkrieg auf die temporale Welterklärung und die territoriale Weltordnung stehen im Mittelpunkt der Arbeit. Als Beispiele dienen zum Einen territoriale Streitfragen wie die Kolonien, der ›Balkan‹, Armenien, Palästina, Elsass-Lothringen, Polen und Belgien, zum Anderen temporale Kategorien wie der Erfahrungsraum und der Erwartungshorizont (Koselleck).

Dabei stellt sich heraus, dass das Spannungsfeld von Universalismus und Partikularismus immer deutlicher zutage trat. Wer zum Beispiel partikularnationalistische Interessen formulieren wollte, musste sie in ein universales Ensemble einbetten.

Die Mannheimer Historischen Forschungen wurden 1993 begründet. Seitdem sind Arbeiten aus vielen Teilgebieten der Geschichtswissenschaften veröffentlicht worden. Die Reihe spiegelt sowohl die Offenheit für geschichtswissenschaftlich relevante Fragestellungen und Arbeitsergebnisse benachbarter Disziplinen als auch den Epochen übergreifenden Ansatz, dem sich das Historische Institut der Universität Mannheim verpflichtet fühlt.

Ab Band 30 erscheint die von Annette Kehnel, Klaus-Jürgen Matz, Johannes Paulmann, Erich Pelzer und Peter Steinbach herausgegebene Reihe im Röhrig Universitätsverlag.


 



 
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