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Verleiblichungen

Verleiblichungen
24,00 EUR*
Art.Nr.:10089
lieferbar in 1-3 Werktagen

Autor / Hrsg.: Krause, Burkhardt;
Scheck, Ulrich (Hrsg.)
Titel: Verleiblichungen. Kultur- und literaturgeschichtliche Studien zu Strategien, Formen und Funktionen der Verleiblichung in Texten von der Frühzeit bis zum Cyberspace
Reihen-Titel: Mannheimer Studien zur Literatur- und Kulturwissenschaft
Reihen-Hrsg.: Hörisch, Jochen; Wild, Reiner
Band: 7
Jahr: 1996
ISBN: 3-86110-089-4
Weitere Angaben: 273 Seiten, Broschur
Schlagworte: Cyberspace
Körper als Metapher
Körperbilder in der Literatur
Verkörperung
Leib
Erscheinungsdatum: August 1996
 
Beschreibung  

Der Band Verleiblichungen widmet sich einer wirkungsmächtigen alten Grundfigur des Denkens, Argumentierens und Imaginierens, des Schreibens und Darstellens. Sie bringt unterschiedliche Realitätsbereiche zur Anschauung, indem sie ihre Begriffe, Bilder, Metaphern usf. am menschlichen Leib bzw. Körper orientiert. Seit je bot der menschliche Leib, der weibliche wie der männliche, ein reichhaltiges Reservoir für solche Veranschaulichungen. Welt und Leiblichkeit, Wirklichkeitswahrnehmung und Leiberfahrung sind dabei eng aufeinander bezogen. Eine hohe ideologische wie politische Brisanz kommt insbesondere solchen Phantasien zu, in denen sich z.B. ein Weltteil seinem Entdecker "in Gestalt eines zarten Weibes anschmiegt" oder Eroberungen fremder Länder als aggressive Landnahme und gewalttätige Penetration des Fremden, mithin als Vergewaltigung eines weiblichen Körpers imaginiert werden. Die Untersuchungen nordamerikanischer und deutscher Autorinnen und Autoren behandeln am Leitfaden des Leib-/Körper-Themas prämodern-archaische Schriften über kosmogonische Mythen, mittelalterliche Texte, die Literatur der Klassik/Romantik und Neuzeit wie der unmittelbaren Gegenwart und des Cyberspace. Sie analysieren Formen, Metaphern, Bilder, Phantasien, die Sprache und Strategien der Verleiblichung als Denkform der longue durée, ihre handlungs- und bedeutungstragenden, aber auch ihre - so vor allem im Kontext der gender-Problematik - diskriminierenden Funktionen in der Literatur.



 
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