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Frauen - Männer - Queer

Frauen - Männer - Queer
32,00 EUR*
Art.Nr.:10574
lieferbar in 1-3 Werktagen

Autor / Hrsg.: Anne Conrad, Johanne E. Blume, Jennifer J* Moos (Hrsg.)
Titel: Frauen – Männer – Queer. Ansätze und Perspektiven aus der historischen Genderforschung
Reihen-Titel: SOFIE. Schriftenreihe zur Geschlechterforschung
Reihen-Hrsg.:  
Band: 20
Jahr: 2015
ISBN: 978-3-86110-574-9
Weitere Angaben: Broschur, 257 Seiten
Schlagworte: Historische Gender Studies; Geschlechterforschung; Queer Studies; Frauenforschung; Masculinity Studies
Erscheinungsdatum: Juli 2015
 
Beschreibung  

Wo steht die historische Geschlechterforschung? Sind der Blick auf die „Frauengeschichte“ und die Ambitionen einer neuen „Männergeschichte“ an ihre Grenzen gekommen? Die aktuelle Debatte wird nicht nur von der Unterscheidung zwischen Frauen und Männern oder der Gegenüberstellung von „männlich“ und „weiblich“ geprägt. Es geht vielmehr um die Beziehungen zwischen den Geschlechtern, um Grenzüberschreitungen und Ambivalenzen der Geschlechterrollen. Mit der Wahrnehmung der Uneindeutigkeit und Vielfalt von Geschlechtsidentitäten werden „queere“ Verhältnisse jenseits scheinbar allgemeiner Normen zum Thema. Neben Gender hat sich damit auch Queer in den Geschichtswissenschaften als zukunftsträchtige Kategorie etabliert. Für die Analyse historischer Prozesse ergeben sich daraus besondere Herausforderungen.

Frauen – Männer – Queer präsentiert neue Forschungsperspektiven und zeigt an Fallstudien zwischen Antike und Gegenwart auf, wie innovativ und tragfähig diese Ansätze sind. Das Themenspektrum reicht von Sport und Technik über materielle Kultur, Vereinswesen und Medien bis hin zu Diskursen über Körperlichkeit, Suizid oder Schlaf in der Moderne.

Inhalt:
Geleitwort der Ministerin des Saarlandes für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, MONIKA BACHMANN; - Vorwort der Herausgeberinnen; - ANNE CONRAD: Wie weiter mit Geschlechtergeschichte? – Einleitung; - Methodisches – Perspektiven und Potenziale: RITA VOLTMER: Stimmen der Frauen? Gerichtsakten und Gender Studies am Beispiel der „Hexenforschung“; - ELSBETH BÖSL: Geschlecht als Gegenstand und als Kategorie in der Technikgeschichte; - SILKE TÖRPSCH: Gemachte Männer und dekonstruierte Frauen. Überlegungen zum Verhältnis von Männlichkeit und Gender; - JENNIFER J* MOOS: Geschlecht und Schlaf: Potenziale und Perspektiven der Verbindung von Genderforschung und critical sleep studies; - HEINZ-JÜRGEN VOß: Queer – wohin gehen wir?; - Fallstudien – Lebenswelten, Erfahrungen, Konstruktionen: CHRISTIANE KRAUSE: Geschlechtsspezifische Gewalt in Texten der römischen Antike. Methodische und hermeneutische Überlegungen; - ANNIKA WILLER: Der Mann als Tyrann. Fonte, Marinella und Tarabotti über das Geschlechterverhältnis; - FRANCESCA CARRETTI/JOHANNA E. BLUME: Frauensport in der Frühen Neuzeit am Beispiel der Henriette Adelheid von Savoyen, Kurfürstin von Bayern; - JOHANNA E. BLUME: Es bedeutet viel, keinen Bart zu haben.“ Self-fashioning in den Briefen des Kastratensängers Giuseppe Jozzi; - PATRICIA KOTZAUER: Queer Things? Dinge des Begehrens, Produkte der Fantasie. Sammellust und Selbstinszenierung bei Herzog August von Sachsen-Gotha-Altenburg; - GIULIA FRONTONI: Das Damencomité an das Herrencomité. Frauen, Männer und Vereine um 1848 in Hamburg; - OLAF STIEGLITZ: Die Erfindung von Basketball. Sportgeschichte als Geschlechter- und Körpergeschichte; - MICHAELA MARIA HINTERMAYR: „[…] die physische Lebenskraft ist doch stärker im Mann, also auch der Widerstand gegen den Tod […]. Unsinn!“ Suizidalität in Tagebüchern von Jugendlichen im frühen 20. Jahrhundert; - SARAH JÄGER: Gegen Schmutz und Schund. Sittlichkeit, Protestantismus und Geschlecht vom Kaiserreich bis in die 1950er Jahre; Mitwirkende.

Herausgeberinnen:
Anne Conrad, apl. Prof. Dr., Theologin und Historikerin, 1993-2002 an der Universität Hamburg, seit 2002 an der Fachrichtung Katholische Theologie der Universität des Saarlandes; zahlreiche Publikationen, zuletzt: Gender überall!? Beiträge zur interdisziplinären Geschlechterforschung (2014, mit Astrid M. Fellner und Jennifer J* Moos), Forschungsschwerpunkte: historisch-theologische Genderforschung, Europäische Religionsgeschichte der Frühen Neuzeit, Bildungsgeschichte.

Johanna E. Blume, Dipl. Kulturwiss., Doktorandin am Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität des Saarlandes; 2012 Richard-van-Dülmen-Preis für die Arbeit Nullen in der vorhandene Schöpfung ‒ Kastratensänger im Zeitalter der Aufklärung. Forschungsschwerpunkte: Geschlechter- und Männlichkeitengeschichte der Frühen Neuzeit, Hofkultur des 17. und 18. Jahrhunderts.

Jennifer J* Moos, M.A., Amerikanistin, 2009-2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität des Saarlandes; seit 2015 an der Universität Zürich. 2009 Bertha-Ottenstein-Preis der Universität Freiburg, 2013 Fulbright-Stipendiatin. Forschungsschwerpunkte: critical sleep studies; feministische, queer- und trans*-Theorien; Masculinity Studies; U.S.-amerikanische Literatur und Kultur.

 



 
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